12. September. Paderborn.

 Rund 60 Einsatzkräfte der Paderborner Feuerwehr waren in der Nacht zu Samstag rund drei Stunden lang im Einsatz, um einen Brand in einer Tiefgarage zu bekämpfen. Dort brannten abgestellte Gegenstände und zwei Personenwagen. Durch die starke Rauchausbreitung wurden auch weitere Fahrzeuge erheblich beschädigt.

  • Paderborn
 

Paderborn: Um 01.35 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises Paderborner Feuerwehr.  Bei Eintreffen der beruflichen Kräfte der nahen Feuer- und Rettungswache Süd drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus den Zugängen und allen Lichtschächten. Sofort begannen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit den Löscharbeiten. Parallel dazu wurden die Bewohner aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Die wenig später eintreffenden Kräfte der Feuer- und Rettungswache Nord kontrollierten sämtliche Wohnungen in dem mehrstöckigen Gebäuderiegel. Eine gehbehinderte Frau sowie eine Mutter mit Kind, die in einem rauchfreien Bereich Dachgeschoss wohnten, blieben in ihren Wohnungen und wurden dort von Einsatzkräften betreut, berichtet Einsatzleiter Michael Beivers. 

 
Durch Hitzeenwicklung und Flammeneinwirkung riss eine Scheibe einer Erdgeschosswohnung, und Rauch breitete sich in der Wohnung aus. Nachdem die Flammen gelöscht waren, belüfteten die Feuerwehrleute die Tiefgarage und die Wohngebäude. Die hauptamtlichen Kräfte beider Wachen wurden dabei von den freiwilligen Einheiten Stadtmitte und Wewer unterstützt. Die betroffenen Bewohner wurden durch den Rettungsdienst, der mit Notarzt und zwei Rettungswagen präsent war, medizinisch gesichtet. Zur Betreuung der Anwohner wurden der Feuerwehrbus zum Königsbuscher Weg beordert und Notfallseelsorger alarmiert.
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Nach und nach konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Tiefgarage wurde durch die Kriminalpolizei beschlagnahmt. Während des dreistündigen Einsatzes wurden die verwaisten Wachen von freiwilligen Kräften den Einheiten Stadtheide und Elsen besetzt. 
 
Ralph Meyer