15. Oktober. Hövelhof.

Lebensgefährliche Verletzungen hat sich am Donnerstagmittag ein 48-jähriger Hövelhofer bei Tiefbauarbeiten mit einem Frontlader in der Bentlakesiedlung zugezogen.

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Hövelhof: Weil der Teleskoparm des Frontladers weit ausgefahren war, kippte das Fahrzeug plötzlich nach vorn. Dabei wurde der Mann von der Baggerschaufel erfasst und lebensgefährlich verletzt.
 
Um 12.45 Uhr wurden die Feuerwehr Hövelhof und der Rettungsdienst mit Notarzt zum Einsatz in die Bentlakesiedlung alarmiert. Dort fanden die Einsatzkräfte den lebensgefährlich verletzten Mann vor. Sofort stabilisierten die Feuerwehrleute das Fahrzeug und leiteten eine patientenorientierte Rettung des verletzten Mannes ein. "Entgegen erster Informationen war der Verletzte nicht von der Baggerschaufel eingeklemmt", berichtet Sebastian Lienen, Einsatzleiter und Wehrführer in der Sennegemeinde. 
Rasch wurden einige Sandhaufen geglättet, um den Verletzten mit einem Spineboard schonend aus dem Gefahrenbereich ziehen zu können, da auch Wirbelsäulenverletzungen nicht auszuschließen sind. 
 

Zwei Notfallseelsorger kümmerten sich anschließend um Angehörige, die Zeugen des Unfalls geworden waren. Insgesamt waren rund 40 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13, der in einem nahen, teilabgeernteten Maisfeld gelandet war, wurde der lebensgefährlich Verletzte 48-Jährige in eine Bielefelder Spezialklinik geflogen. An der Unfallstelle nahm die Kriminalpolizei noch am Nachmittag ihre Ermittlungen auf. Auch das Amt für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet.
 
Ralph Meyer