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29. November. Lichtenau.

Die Feuerwehr der Energiestadt Lichtenau blickt auf ein besonders arbeitsintensives Jahr mit mehreren Großeinsätzen zurück.


Lichtenau. Insgesamt 218 Einsätze und mehr als 6.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit leisteten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, wie Thomas Dinkelmann, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Lichtenau, in seinem Bericht bei der Generalversammlung in der Realschule erläuterte. Die Stunden setzen sich aus Einsatzzeiten, Aus- und Fortbildungen sowie aus weiteren Aktivitäten der Feuerwehr zusammen.
Dinkelmann hob hervor, dass die Einsatzstunden im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen sind: von 2.356 auf 3.794 Stunden – bedingt durch langwierige Großeinsätze.

In seinem Jahresrückblick erinnerte Sören Dege, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Lichtenau, besonders an den Großbrand an der Hauptstraße im Stadtteil Kleinenberg, der die Feuerwehr über 26 Stunden hinweg forderte. Dege betonte außerdem, dass die Feuerwehr Lichtenau dank guter Einsatzvorbereitung und der geografischen Struktur in der Lage sei, auch Paralleleinsätze eigenständig abzuarbeiten. Die Feuerwehr Lichtenau besteht aus zwei und Löschzügen und 12 Löschgruppen.
René Wittig, Leiter der Feuerwehr Lichtenau, gab einen Ausblick auf das kommende Jahr. Im Fokus stehen die Umsetzung des neuen Brandschutzbedarfsplans, die Einrichtung weiterer Arbeitsgruppen zur Sicherung der Leistungsfähigkeit sowie die Etablierung eines Atemschutzpools auf Kreisebene.

In ihren Grußworten lobte Bürgermeisterin Ute Dülfer das große Engagement aller Kameradinnen und Kameraden und informierte über geplante Anschaffungen für die Feuerwehr im nächsten Jahr.
Landrat Christoph Rüther hob die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der „Blaulichtfamilie“ hervor, insbesondere zwischen Polizei und Feuerwehr. Er berichtete über ein Projekt des Drohnenstandortes an der Rettungswache in Lichtenau. Kreisweit gibt es bereits drei dieser Drohnen, weitere werden folgen. Die Drohne kann bereits während der Anfahrt ein Lagebild direkt an die Einsatzfahrzeuge übermitteln – ein deutlicher Zugewinn an Effizienz und Sicherheit.
Kreisbrandmeister Stefan Reckhaus dankte allen Einsatzkräften sowie der Wehrleitung für ihre Arbeit und ging auf zukünftige Entwicklungen auf Kreisebene ein. Besonders erwähnte er den Aufbau eines neuen Ausbildungszentrums sowie neue Räumlichkeiten für die einheitliche Leitstelle.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Michael Giesguth, Manuel Rettberg, Tobias Roeren-Wiemers, Michael Kappius und Matthias Schmidt mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes in Silber ausgezeichnet. Für 35-jährige Mitgliedschaft erhielten Heinrich Wigge, Willi Grewe, Bodo Lohse, Christoph Müller, Markus Kessenbrock, Christoph Michaelis und Markus Hölscher das Ehrenabzeichen in Gold.

Befördert wurden zum Feuerwehrmann: Jan-Niklas Bentfeld, Leon Grünschlag, Louis Kurte, Rouven Nollmann, und Jannik Pottmeier, zum Oberfeuerwehrmann/Oberfeuerwehrfrau: Tobias Kohlmeyer, David Müller-Reich, Johannes Agethen und Jonas Koch, Rebecca Lehde und Stefanie Walter, zum Hauptfeuerwehrmann: Marco Klockenkämper, Eric Korte und Alexander Varlemann, zum Unterbrandmeister: Dirk Krawinkel, Lars Wegener, Niko Wegener und Marvin Gieseke. Niko Weger wurde zum Gerätewart Funk- und Meldertechnik ernannt. Darüber hinaus wurden Tobias Jüstel und Christoph Müller durch Bürgermeisterin Ute Dülfer zu Einsatzleitern bestellt.

Bericht: Feuerwehr Lichtenau