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27. Januar. Altenkeken Buke.

Im Bereich der Abfahrt Stellberg hat sich am Mittwoch Morgen ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet.
Dabei ist eine Person ums Leben gekommen. Eine weitere Person wurde im Fahrzeug eingeklemmt.

Altenbeken: Gegen 07.20 Uhr wurden die Löschzüge aus Buke und Schwaney sowie die Ergänzugsgruppe aus Altenbeken auf die Bundestraße 64 alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache waren zwei Personenkraftwagen frontal zusammengestoßen. Dabei wurden beide Fahrzeugführer in ihren Autos eingeklemmt.

Der Fahrer eines Volvos musste aus seinem Fahrzeug durch die Feuerwehr befreit werden. Dazu trennte der Löschzug Buke mit hydraulischen Rettungsgeräten das Dach ab. Während der technischen Rettung wurde der Fahrer durch einen Notarzt sowie das Team des Rettungswagens Buke betreut. Aufgrund der straken Deformation des Wagens musste die Feuerwehr zusätzlich das Lenkrad demontieren.

Behutsam führten die Feuerwehrkräfte eine patientenschonende Befreiung mittels Spineboard durch.Der  Fahrer des Volvo wurde anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus nach Paderborn transportiert.Auch die Fahrerin des VW Polo wurde durch den heftigen Unfallmechanismus massiv im PKW eingeklemmt. Daher leiteten Einsatzkräfte aus Schwaney und Altenbeken zeitgleich zur technischen Rettung am Volvo umgehende Rettungsmaßnahmen ein. Die  Spreitzer herausgetrennt.

Die Verletzungen der Frau waren jedoch so stark, dass Notärtze nur noch den Tod feststellen konnten.Die Feuerwehr klemmte bei beiden Fahrzeugen die Batterien ab und stellte den Brandschutz sicher. Im Verlauf der Einsatzmaßnahmen mussten auslaufende Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt werden. Aufgrund der Morgendämmerung galt es auch die Unfallstelle auszuleuchten. Die Drehleiter des Löschugs Buke unterstützte die Polizei zudem bei Fotoaufnahmen vom Unfallort.Die Bundesstraße 64 musste für die Dauer der Rettungs- und
Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme der Polizei voll gesperrt werden.


Die Feuerwehr Altenbeken sowie der Rettungsdienst waren mit ca. 30 Kräften und mehr als 12 Fahrzeugen im Einsatz. Aufgrund der Notrufmeldung wurde auch der Leitende Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst zur Einsatzstelle gerufen. Zudem wurde ein Notfallseelsorger alarmiert.

Bericht: Feuerwehr Altenbeken, Niklas Schäfers


Bericht: Polizeipresse

Folgenschwere Karambolagen auf der B64 - 39-Jährige verstorben


Altenbeken-Buke: Am Mittwochmorgen ist eine 39-jährige Autofahrerin auf der B64 nach der Kollision mit einem Lastwagen und einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto am Unfallort verstorben. Ein Autofahrer (46) erlitt schwere Verletzungen. Zur Ermittlungen der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Paderborn einen Sachverständigen eingesetzt.Gegen 07.15 Uhr gingen bei der Rettungsleitstelle und der Polizei Notrufe über zwei Verkehrsunfälle auf der B64 ein. Polizei und Rettungsdienst rückten aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Unfälle in unmittelbarem Zusammenhang stehen und sich die Unfallstelle über mehrere hundert Meter erstreckt.

Laut ersten Ermittlungen der Polizei fuhr eine 39-jährige Polofahrerin aus Altenbeken auf der Bundesstraße in Richtung Bad Driburg. Vor ihr fuhr ein 49-jähriger Sattelzugfahrer aus dem Hochsauerlandkreis auf dem rechten Fahrstreifen der Steigungstrecke zum Stellberg. Kurz vor der Wildbrücke kollidierte der Polo mit dem hinteren linken Unterfahrschutz des Lastzuges. Während der Lkw-Fahrer am Unfallort anhielt, fuhr die Polofahrerin weiter. Nach der Wildbrücke kam der Polo nach rechts von der Straße ab.

Der Wagen fuhr durch den Graben, streifte den Wildzaun und fuhr weiter an der Böschung entlang. Kurz vor der Einmündung Stellberg fuhr das Auto wieder auf die Fahrbahn und überquerte die Bundesstraße nach links. Auf der Gegenfahrbahn kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Volvo, der von einem 46-jährigen Mann aus Bad Driburg gefahren wurde. Beide Fahrzeuge wurden dabei erheblich beschädigt und die Fahrer eingeklemmt.

Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod der 39-Jährigen feststellen. Mit Rettungsgeräten befreite die Feuerwehr den schwerverletzten Volvofahrer aus seinem zerstörten Auto. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Paderborn. Die B64 wurde zwischen Buke und Bad Driburg komplett gesperrt. Gemeinsam mit einem Sachverständigen untersuchte die Polizei die Unfallstelle und sicherte die Spuren. Die Autos wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Die Unfallursache ist bislang nicht geklärt. Gegen 11.15 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben.

Folgemeldung:

Zeugen nach tödlichem Verkehrsunfall gesucht

Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B64 vom Mittwochmorgen sucht die Polizei noch weitere Unfallzeugen. Der Unfallhergang, so die Ermittler des Verkehrskommissariats, werfe einige Fragen auf, die mit Hilfe von Zeugen geklärt werden könnten. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen.  Bericht: Polizeipresse