Großeinsatz für die Paderborner Feuerwehr am Samstagnachmittag. Innerhalb von vier Minuten löste die Leitstelle des Kreises nach Notrufen zwei Alarmierungen in der Innenstadt und im Riemekeviertel aus.
Paderborn. Um 16.08 Uhr lautete das Stichwort „Wohnungsbrand, Menschenleben in Gefahr“, nachdem eine Bewohnerin eines Mehrparteien-Reihenhauses an der Pontanusstraße Schmorgeruch aus einer angrenzenden Wohnung wahrgenommen hatte. Um 16.12 Uhr rückten weitere Kräfte wegen eines ausgelösten Heimrauchmelders in die belebte Westernstraße im Bereich der Großbaustelle im Bereich des früheren Kaufhofes aus. Dort hatten die Melder im zweiten Obergeschoss des Wohn- und Geschäftshauses angeschlagen.
Ins Riemekeviertel rückte die Feuerwehr mit den beruflichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord sowie den Ehrenamtlern der Einheiten Stadtmitte, Wewer und Elsen aus. Der Rettungsdienst fuhr mit zwei Rettungswagen und dem Notarzt zur Pontanusstraße.
An Ort und Stelle konnten die Einsatzkräfte weder Brandgeruch noch eine Rauchentwicklung wahrnehmen. Gleichwohl wurde die betreffende Wohnung geöffnet und ohne Befund kontrolliert, berichtet Einsatzleiter Thomas Lappe. Die Bewohner waren nicht zu Hause. Auch die Wohnung der Melderin wurde überprüft. Auch dort hatten die Einsatzkräfte keine Feststellungen.
Zur zweiten Einsatzstelle in der Innenstadt wurden weitere berufliche Kräfte der Wache Nord und Ehrenamtler der Einheiten Stadtmitte, Stadtheide, Wewer und Schloß Neuhaus alarmiert. Dazu kamen weitere Kräfte, die im Riemekeviertel nicht benötigt wurden. Insgesamt wurden zu beiden Einsatzstellen rund 60 Feuerwehrleute in Marsch gesetzt. Die meisten Einheiten konnten jedoch ihren Einsatz auf der Anfahrt abbrechen.
Bericht: VdF Ralph Meyer