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7. Januar. Bad Lippspringe.

Kniffliger und zeitaufwendiger Einsatz für die Feuerwehr aus Bad Lippspringe und Schlangen am Mittwochmittag. Auf der Rückseite eines Einfamilienhauses in der Straße Lippeaue war aus unbekannter Ursache ein Holzlager in Brand geraten. Schnell griffen die Flammen auf die Rückfront des Gebäudes über.

 

Bad Lippspringe. Dabei schlugen die Flammen bis in die Traufschalung, und durch die Hitzeeinwirkung platzte ein Fenster des Hauses, so dass der Brandrauch ungehindert ins Haus eindringen konnte. Zum Brandausbruch waren die die Bewohner des Hauses nicht zu Hause. Aufmerksame Nachbarn bemerkten die starke Rauchentwicklung und wählten den Notruf. Auch die Feuerwehr sah bereits auf der Anfahrt die dunklen Wolken über der Wohnsiedlung und ließ unverzüglich das Einsatzstichwort auf „Brand auf Freifläche“ erhöhen.

Um 12.51 Uhr alarmierte die Leitstelle auch die Feuerwehr Schlangen. „Das geschah auch wegen der geringen Tagesverfügbarkeit an Einsatzkräften“, erklärt Einsatzleiter Christian Hoffbauer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Bad Lippspringe. Verstärkt durch ein Löschfahrzeug der lippischen Nachbarn konnten die beiden Angriffstrupps unter Atemschutz die brennende Holzdimme rasch ablöschen. Ein weiterer Trupp hatte sich zur Sicherheit im Inneren des Wohnhauses platziert. Durch die Hitzeeinwirkung wurde das Wärmedämmverbundsystem auf der Rückseite erheblich beschädigt. Wegen der engen Wege im Wohngebiet mussten die Einsatzfahrzeuge etliche Meter von der Brandstelle entfernt aufgestellt werden.

Wegen der längeren Flammeneinwirkung auf die Traufenschalung mussten die Einsatzkräfte im Rahmen der Nachlöscharbeiten die Innen- und Außenwände in diesem Bereich mit der Säbelsäge aufschneiden, um diesen Teil des Hauses auf mögliche Glutnester zu kontrollieren. Die Arbeiten zogen sich bis in den Nachmittag hin. Parallel dazu musste die meterlange Holzdimme von Hand abgetragen werden, damit eine Leiter an der Rückseite des Hauses aufgestellt werden konnte. Die Polizei nahm noch am Nachmittag ihre Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Bericht: VdF Ralph Meyer