Viel vorgenommen hat sich der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Hövelhof. 294 Mitglieder zählt der Verein unter Vorsitz von Thomas Westhof. Dazu kommen noch weitere Freunde und Gönner.
Hövelhof. Jahr für Jahr verteilt der Förderverein einen mittleren fünfstelligen Betrag für freiwillige Projekte innerhalb der Feuerwehr, die von der öffentlichen Hand nicht gefördert werden können. Dazu gehören die finanzielle Unterstützung von Jugendfeuerwehr, Ehrenabteilung, Notfallbetreuung und der First Responder. Aber auch für die Historie, die Brandschutzschulung und die Fitness der Mitglieder wird Geld ausgegeben.
„Der Förderverein ist die Brücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit“, beschreibt es Thomas Westhof, „und dazwischen liegt die Spende“. In diesem Jahr will der Förderverein 23.500 Euro ausgeben. Je 5.000 Euro fließen in die Jugendfeuerwehr und die Pflege der Historie der Wehr, die in diesem Jahr 95 Jahre besteht. 3.500 Euro werden unter anderem für den Tag der offenen Tore am Sonntag, 19. April, bereitgestellt. 2.500 Euro stehen für Tradions- und Kameradschaftspflege bereit, die Brandschutzschulung erhält einen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro.
16.000 Euro werden als einmaliger Zuschuss für den Eigenanteil beim Sonderprojekt „Erlebnisstation LF 8“ am Alten Markt gezahlt. Gemeinsam mit Landes- und Eigenmitteln entsteht dort eine verglaste Halle für ein Löschfahrzeug, einen Mercedes 710-Rundhauber mit Baujahr 1966. Das Fahrzeug war 23 Jahre lang im Einsatzdienst, bevor es dann bis 2015 bei einer Betriebsfeuerwehr im Dienst stand und anschließend komplett saniert und in den Ursprungszustand versetzt wurde. Beim Tag der offenen Tore soll der Grundstein für das Gebäude gelegt werden.
Als Dank für Freunde und Förderer der Feuerwehr Hövelhof hat der Förderverein ein Ehrenabzeichen aufgelegt, das künftig jährlich verliehen werden soll. Die ersten Träger waren in diesem Jahr der Hövelhofer Unternehmer Klaus Grotebrune und der Paderborner Sparkassenvorstand Andreas Trotz.
Text Foto: Ralph Meyer