Auf der Jahreshauptversammlung hat der Löschzugs Bentfeld der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Delbrück Bilanz über das zurückliegende Jahr gezogen und blickt auf ein insgesamt stabiles und engagiertes Jahr 2025 zurück.
Delbrück-Bentfeld. Zum Jahresende verringerte sich der Mitgliederbestand leicht auf 47 aktive Einsatzkräfte, dennoch ist der Löschzug mit einem Durchschnittsalter von 35,8 Jahren weiterhin sehr gut und ausgewogen aufgestellt. Auch im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich eine stabile und demografisch gesunde Mitgliederstruktur.Im vergangenen Jahr verließen n Kevin Klocke, Michael Lampe und Philipp Milner auf eigenen Wunsch den Löschzug. In der Unterstützungsabteilung verabschiedete sich zudem nach vielen Jahren der Zusammenarbeit auch Bernhard Horst aus dem aktiven Dienst.
Neben der weiterhin stabilen Situation in der Einsatzabteilung ist insbesondere die erfreuliche Entwicklung der Jugendfeuerwehr hervorzuheben. Mit 14 Jugendlichen und 8 Betreuerinnen und Betreuern blieb die Mitgliederzahl auf einem konstant hohen Niveau. Die Jugendfeuerwehr leistet damit einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung für die Einsatzabteilung. Ein besonderer Dank gilt den Jugendbetreuern, die durch ihr zusätzliches Engagement und ihre kontinuierliche Jugendarbeit maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben.Im Jahr 2025 wurde der Löschzug Bentfeld zu insgesamt 52 Einsätzen alarmiert, bei denen 955 Einsatzstunden geleistet wurden.
Das Einsatzspektrum reichte von Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen und ABC‑Einsätze bis hin zu Notfallhelfereinsätzen, Brandsicherheitswachen, Einsätzen der Führungsgruppe, Alarmübungen und einer Wasserrettung. Die Anzahl der Einsätze bewegt sich im Rahmen der bekannten Schwankungen der vergangenen Jahre und liegt insgesamt auf dem üblichen Niveau des Einsatzaufkommens. In 19 Fällen wurde der gesamte Löschzug alarmiert. Zu weiteren 21 Einsätzen rückten ausschließlich die Sondereinheiten ABC, Notfallhelfer und Führungsgruppe aus, in denen einzelne Mitglieder des Löschzugs mitwirken. Bei den verbleibenden Einsätzen handelte es sich um vorgeplante Brandsicherheitswachen sowie Bereitschaftsdienste.
Auch im Bereich der Aus‑, Fort‑ und Weiterbildung war der Löschzug im Jahr 2025 sehr aktiv. Insgesamt nahmen die Kameradinnen und Kameraden an zehn Lehrgängen auf Stadt‑, Kreis‑ und Landesebene teil. Dabei wurden insgesamt 778 Ausbildungsstunden absolviert. Der Schwerpunkt lag mit 562 Stunden auf der Stadtebene im Bereich der Grundausbildung. Auf Kreisebene wurden 130 Stunden für weiterführende Lehrgänge und Spezialisierungen geleistet, während auf Landesebene 86 Stunden in Führungslehrgängen, Seminaren und Fortbildungen absolviert wurden.Insgesamt kamen im Jahr 2025 für den Löschzug Bentfeld 2.679 Stunden zusammen. Neben den Ausbildungsstunden entfielen davon 955 Stunden auf Einsätze. Bei einem Mitgliederbestand von 47 Kameraden ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Zeitaufwand von rund 94 Stunden pro Person im Jahr, was etwa 13 Arbeitstagen entspricht.
Im Rahmen der Personalentwicklung wurden Lars Brockmeier für die Dauer von drei Jahren zum Jugendfeuerwehrwart und Moritz Zwingmann für die Dauer von sechs Jahren zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart ernannt. Zudem konnten mehrere Beförderungen ausgesprochen werden. David Siedler wurde zum Feuerwehrmann befördert, Louis Schultenjohann zum Oberfeuerwehrmann, Simon Brockmeier zum Brandmeister und Adrian Müller zum Oberbrandmeister. Auch im Förderverein des Löschzugs Bentfeld fanden im Jahr 2025 turnusmäßige Neuwahlen statt. Die Wahlleitung übernahm Jörg Rodehutskors. Gewählt wurden Mario Lenzmeier zum zweiten Vorsitzenden, Tobias Lenzmeier zum ersten Kassierer sowie Sebastian Marks und Alexander Nolte zu den Kassenprüfern.
Text und Foto: Löschzug Bentfeld.