Bei einem Dachstuhlbrand wurde eine frei stehende Garage am Buschweg in der Bentlakesiedlung am frühen Ostersamstag schwer in Mitleidenschaft gezogen. Durch das Feuer wurde auch vier Personenwagen erheblich beschädigt. Das benachbarte Wohnhaus blieb unversehrt. Die Feuerwehr Hövelhof war mit rund 50 Einsatzkräften bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.
Hövelhof. Heute am Samstag den 04.04.2026 wurden wir um 02:47 Uhr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in den Zührer Weg alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Hecke in Vollbrand. Das Feuer hatte sich bereits auf ein daneben stehendes Auto, Mülltonnen und eine Garage ausgebreitet. Durch einen schnellen und gezielten Löschangriff unter umluftunabhängigen Atemschutz konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Das Feuer war in der Zeit bereits auf den Dachstuhl der Garage übergeschlagen.
Ein Anwohner wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst gesichtet. Die weiteren Bewohner kamen unverletzt bei Nachbarn unter. Das Feuer war schnell unter Kontrolle.
Nachdem alle Glutnester abgelöscht wären, konnte dann zurück gebaut werden.
Während der Aufräumarbeiten wurden wir dann durch die Leitstelle zu einem Heckenbrand mit Ausbreitung auf einen Pkw in den Lupinenweg alarmiert. Ein Nachbar bemerkte die in Flammen stehende Hecke.
Glücklicherweise konnte sich das Feuer nicht weiter ausbreiten und konnte schnell abgelöscht werden. Da viele Fahrzeuge und Kräfte im Zührerweg gebunden waren, forderten wir den Löschzug Ostenland zur Unterstützung an. Die Kameradinnen und Kameraden waren natürlich schnellstens vor Ort, mussten aber nicht mehr tätig werden. Dafür nochmal besten Dank.
Gegen 05:00 Uhr waren wieder alle Kräfte zurück im Feuerwehrhaus.
Feuerwehr Hövelhof. Tim Kesselmeier, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Bericht / Fotos. / Fotos: Ralph Meyer
Hövelhof. Um 2.47 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises nach einem Notruf unter dem Stichwort „Feuer 2, Garage/Carport“ die Feuerwehr Hövelhof, berichtet Einsatzleiter Dietmar Röring, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Hövelhof. Noch vor Eintreffen der ersten Kräfte wurde das Stichwort aufgrund mehrerer Anrufe aus der Nachbarschaft und der massiven Rauchentwicklung bereits um 2.49 Uhr auf „Feuer 3, Wohnungsbrand“ erhöht, worauf weitere Feuerwehrleute in Richtung Bentlake ausrückten. Auch Rettungsdienst und Notfallseelsorge wurden alarmiert.
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse konnten auf dem Buschweg nur zwei Löschfahrzeuge und die Drehleiter in Stellung gebracht werden. Für die übrigen Fahrzeuge wurde ein Bereitstellungsraum am Zührer Weg eingerichtet. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen die Giebelfront der etwa 50 Quadratmeter großen Garage, eine etwa zwei Meter hohe Hecke, eine Mülltonne und ein hölzernes Schleppdach an der Giebelseite in Vollbrand. Auch ein vor dem Gebäude abgestellter Skoda Kombi brannte im Heckbereich, und ein VW Transporter der vor dem Nachbarhaus stand, wurde durch die starke Wärmestrahlung beschädigt.
Alle fünf Bewohner, drei Erwachsene und zwei Kinder, hatten sich bereits aus dem benachbarten Wohngebäude in Sicherheit gebracht und wurden von Nachbarn betreut. Ein Bewohner wurde vom Rettungsdienst wegen eingeatmeter Rauchgase gesichtet. Die Flammen hatten auch bereits auf das Satteldach oberhalb der Fahrzeuggarage übergegriffen. Zwei weitere Mercedes-Pkw, in der Garage abgestellt waren, wurden zumindest durch Rußanschlag in Mitleidenschaft gezogen.
Eine 11-Kilo-Gasflasche, die im Eingangsbereich der Garage stand, hatte bereits vor Eintreffen der Feuerwehr aufgrund der Flammenhitze abgeblasen. Mit zwei Trupps in Außen- und einem Trupp im Innenangriff löschten die Hövelhofer Einsatzkräfte die Flammen und verhinderten ein Übergreifen des Feuers auf den Erdgeschossbereich der Garage. Mit Wärmebildkameras wurde der gesamte Dachstuhl kontrolliert, nachdem ein Teil der Dacheindeckung entfernt worden war. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis die in frühen Morgenstunden. Wegen der starken Rauchentwicklung waren zahlreiche Atemschutzgeräte im Einsatz, sodass die Kreisfeuerwehrzentrale noch in der Nacht für Nachschub sorgen musste.
Während der Nachlöscharbeiten meldete die Leitstelle einen weiteren Heckenbrand mit Ausbreitung auf einen Pkw am Lupinenweg. Ein Anwohner hatte die brennende Hecke bemerkt. Da die meisten Fahrzeuge und Einsatzkräfte am Buschweg gebunden waren, forderte die Einsatzleitung zur Unterstützung den Löschzug Ostenland der Feuerwehr Delbrück an. Allerdings brauchten die Nachbarn nicht mehr eingreifen.
Verschmutzte und kontaminierte Einsatzbekleidung, Schläuche und Atemschutzgeräte wurden an der Einsatzstelle abgelegt, getauscht und mit dem Gerätewagen Logistik zur fachgerechten Reinigung gebracht. Gegen 5 Uhr konnten die letzten Kräfte die Einsatzstelle am Buschweg verlassen.Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Polizei hat noch in der Nacht zu Samstag ihre Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt. Die Schadenhöhe wird mindestens auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Text / Fotos: Ralph Meyer