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12. Mai. Borchen.

24-Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr: Einsatzbereitschaft rund um die Uhr.

 

Borchen. Am Samstag, dem 9. Mai 2026 war es wieder so weit. Zwei Jahre waren um und so stand er wieder auf dem Dienstplan: der 24-Stunden-Dienst. Ein besonderes Event, auf das die Jugendlichen jedes Mal wieder besonders hin fiebern. Von insgesamt 40 Mitgliedern haben 36 Mitglieder am 24-Stunden-Dienst teilgenommen. Der intensive Dienst zeigte eindrucksvoll, wie breit das Spektrum der Jugendarbeit in der Brandbekämpfung heute gefächert ist.

Der Morgen begann um 9 Uhr mit einer Begrüßung und einer kurzen Einweisung in die Abläufe des 24-Stunden-Dienstes. Verantwortliche betonten die Bedeutung von Praxisnähe, Teamarbeit und Sicherheit – Werte, die die Jugendlichen durchgehend begleiteten. Der erste Programmpunkt stand im Zeichen realer Löscharbeiten: Mehrere Löschübungen mit realen Flammen und verrauchten Gebäuden gaben den Jugendlichen die Gelegenheit, unter realistischen Bedingungen verschiedene Techniken der Brandbekämpfung zu erproben. Unter Aufsicht erfahrener Ausbilder wurden verschiedene Angriffswege, der Aufbau von Wasserversorgungen und der Einsatz von Atemschutzgeräten geübt. Die jungen Feuerwehrleute zeigten dabei großes Engagement, behielten die Sicherheit im Blick und arbeiteten Hand in Hand.

Parallel dazu wurden technische Hilfeleistungen trainiert. Dazu gehörten das Retten von eingeklemmten Personen, das Sichern von Unfallstellen, sowie das Ausleuchten von Einsatzstellen.Eine Großübung mit der Jugendfeuerwehr Haaren bildete den Höhepunkt des Tages. In einem komplexen Szenario wurden verschiedene Einsatzlagen gleichzeitig abgearbeitet: Ein angenommener Gebäudebrand mit mehreren vermissten Personen, gekoppelt mit einer Ausbreitung auf den angrenzenden Wald, setzte die Teams unter Zeitdruck.

Die Zusammenarbeit zwischen den Jugendfeuerwehren zeigte, wie wichtig klare Aufgabenverteilung, proaktive Fehlervermeidung und gegenseitige Unterstützung sind. Die Übung endete mit einer kurzen Nachbesprechung, in der gelungene Abläufe gelobt und Lernfelder benannt wurden.Auch in der Nacht klangen die Einsätze nicht ab. Verkehrsunfälle, unklare Rauchentwicklungen und Flächenbrände beschäftigten die Jugendlichen bis zum Morgen. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und Reinigung der Wachräume wurde gemeinsam gefrühstückt, bevor alle sichtlich geschafft den Dienst beendeten.

Der 24-Stunden-Dienst bot den Jugendlichen die Möglichkeit, Theorie und Praxis zu verbinden, Fähigkeiten zu vertiefen und Verantwortungsgefühl zu stärken.Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf und betonten die Bedeutung solcher Events für die Vorbereitung der Jugendlichen auf spätere Einsätze, sowie die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls innerhalb der Jugendfeuerwehr.


Kerstin Dietz,  Pressesprecherin. Freiwillige Feuerwehr Borchen

Fotos: Thomas Finke.