Verkehrsunfall auf der B 64 fordert drei Verletzte Personen, insgesamt sieben Fahrzeuge beteiligt. Auf der B64 kam es heute zwischen den Anschlussstellen George-Marshall-Ring und Warburger Straße in Höhe der Überführung Dahler Weg aus ungeklärter Ursache zu einem Verkehrsunfall, an dem insgesamt sieben Personen in sieben Fahrzeuge beteiligt waren.
Drei Personen wurden durch den Rettungsdienst behandelt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Am 12.05.2026 alarmierte die Leitstelle für den Feuerschutz, den Rettungsdienst und den Krankentransport um 07:43 Uhr die Feuerwehr Paderborn mit dem Meldebild "eingeklemmte Person" zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten PKWs auf die B64. Umgehend rückten von der Feuer- und Rettungswache Süd (FuRW) ein Einsatzleitwagen (ELW), ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), ein Wechselladerfahrzeug (WLF) mit dem Abrollbehälter Rüst (AB-Rüst) und zwei Rettungswagen (RTW) aus. Zusätzlich wurde ein zweites hauptamtliche HLF und ein weiterer ELW von der FuRW Nord alarmiert.
Unterstützt wurden die hauptamtlichen Einsatzkräfte durch den Löschzug Stadtmitte. Außerdem wurde der Notarzt Hövelhof alarmiert, der sich in der Paderborner Innenstadt befand. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden initial vier beteiligte PKW vorgefunden. Einer davon (VW Tiguan) lag auf der Beifahrerseite. Von den vier beteiligten Fahrzeugführern befanden sich drei in ihren PKWs, waren aber nicht eingeklemmt. Nach der ersten medizinischen Sichtung wurden drei Fahrzeugführer patientenorientiert aus den betroffenen PKWs gerettet und vom Rettungsdienst erstversorgt.
Für die weitere Versorgung musste ein zusätzlicher Rettungswagen und ein weiterer Notarzt angefordert werden.Gleichzeitig wurde durch die Feuerwehr die Einsatzstelle abgesichert, der Brandschutz sichergestellt und ein sogenanntes Batteriemanagement durchgeführt .Aufgrund des ersten Verkehrsunfalls war es noch vor Eintreffen der Feuerwehr in unmittelbarer Nähe zu einem weiteren Verkehrsunfall gekommen, an dem weitere drei Fahrzeuge beteiligt waren. Glücklicherweise wurden hier keine Verletzten vorgefunden und es blieb bei Blechschäden.
Nach der medizinischen Erstversorgung der Verletzten wurden diese, teils mit Notarztbegleitung, in Paderborner Krankenhäuser eingeliefert.Bedingt durch den morgendlichen Berufsverkehr kam es unmittelbar zu einem starken Rückstau. Aus Richtung Bad Driburg stauten sich die ersten Fahrzeuge bereits ab der Anschlussstelle George-Marshall-Ring. Dies veranlasste so manchen Fahrzeugführer zu gefährlichen Wendemanövern, so dass die anrückenden Einsatzkräfte während der Anfahrt zur Einsatzstelle behindert wurden.Die Polizei sperrte die B64 in beide Fahrtrichtungen und leitete den Verkehr an den Anschlussstellen Warburger Straße und George-Marshall-Ring ab. Zur Unfallermittlung wurde das Unfallaufnahmeteam der Polizei angefordert. Die B64 blieb bis auf Weiteres gesperrt.
Feuerwehr Paderborn
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Bericht: Polizei
Gegen 7.44 Uhr kam es auf der B64 zwischen George-Marschall-Ring und Warburger Straße zu einem Überholunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Dabei verletzten sich drei Personen schwer, zwei weitere blieben unverletzt.An dem Unfall beteiligt waren nach derzeitigem Erkenntnisstand ein 27 Jahre alter Opel Fahrer aus dem Kreis Gütersloh, ein VW Golf, an dessen Steuer ein 47 Jahre alter Mann aus Paderborn saß, sowie ein Honda, ebenfalls aus dem Kreis Gütersloh, gefahren von einem 27-Jährigen.
Weiterhin beteiligt war ein Kia, den eine 52 Jahre alte Frau fuhr und ein geparkter Baustellenkran am Fahrbahnrand.Der VW Golf-Fahrer, der Honda-Fahrer und der Opel-Fahrer verletzten sich schwer und kamen in Paderborner Krankenhäuser. Die Kia-Fahrerin und der 52 Jahre alte Kran-Führer blieben unverletzt.Die Unfallstelle war bis 11.20 Uhr gesperrt, das Verkehrsunfall-Aufnahmeteam der Polizei war zur Unfallaufnahme im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung des Handy des Opel-Fahrers an, die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 35.000 Euro.
Kurze Zeit später kam es ungefähr in 20 Meter Entfernung zu einem Auffahrunfallunfall als Folge des vorherigen Unfalls, drei Fahrzeuge waren beteiligt, es verletzte sich niemand. Der dritte Unfall ereignete sich in Höhe Dahl - ebenfalls auf der B64. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Unfallbeteiligten jedoch nicht mehr anzutreffen.