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1. Juni. Delbrück.

Die Starkregen- und Sturmeinsätze haben auch der Feuerwehr Delbrück ein unruhiges Wochenende beschert. Insgesamt mussten die sechs Löschzüge der Feuerwehr zu 79 Einsätzen ausrücken.

 

Delbrück. Los ging es am Freitagabend gegen 19.15 Uhr, als eine Gewitterfront mit starken Sturmböen und und heftigen Regenschauern über die Stadt mit dem schiefen Kirchturm hinwegzog und im gesamten Stadtgebiet schwere Unwetterschäden hinterließ.

Da der Löschzug Delbrück gerade seinen wöchentlichen Dienstabend beginnen wollte, veranlasste Heinz Noje, Leiter der Feuerwehr Delbrück, umgehend die Einrichtung einer Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) im Gerätehaus an der Delbrücker Südstraße. Bereits wenig später gingen zahlreiche Notrufe wegen umgestürzter Bäume und weiterer sturmbedingter Schäden ein.

Die eingehenden Meldungen wurden von der Einsatzleitung koordiniert und priorisiert und anschließend an die einzelnen Löschzüge verteilt. Bis spät in die Nacht waren die Einsatzkräfte im Einsatz, um Gefahrenstellen zu beseitigen, Verkehrswege freizumachen und die Sicherheit der Bürger wiederherzustellen.

51 Einsatzstellen wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag abgearbeitet. Um weitere 18 Einsatzstellen kümmerten sich die Feuerwehrwehrleute am Samstag ab 7 Uhr morgens.


Text: Ralph Meyer, Fotos: Feuerwehr Delbrück