Während eines heftigen Gewitters schlug am frühen Sonntagmorgen ein Blitz in ein Einfamilienhaus an der Breslauer Straße im Süden der Bürener Kernstadt. Begleitet von Starkregen und Sturmböen zog die Gewitterfront gegen 7.10 Uhr aus Südwesten kommend über die Stadt hinweg.
Büren. Begleitet von einem mächtigen Krachen, das auch die letzten Schläfer weckte, schlug der Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses ein. Kurze Zeit später kam es im Firstbereich zu einer Rauchentwicklung. Während ein Bewohner mit einem Pulverlöscher eigene Löschversuche im Dachstuhl unternahm, verließen die übrigen drei Bewohner das Haus und wählten den Notruf.
Um 7.16 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises unter dem Alarmstichwort „Dachstuhlbrand“ die Feuerwehr Büren, die umgehend mit dem Löschzug Büren und den Löschgruppen Weine, Weiberg und Hegensdorf zur Brandstelle ausrückte, berichtet Einsatzleiter Michael Stork, Leiter der Feuerwehr Büren. Ein Trupp unter Atemschutz drang im Innenangriff in den Dachstuhl vor. Dabei wurde der Bewohner, der Löschversuche unternommen hatte, aus dem Gefahrerenbereich gewiesen. Vom Korb der Drehleiter aus kontrollierten Feuerwehrleute den Dachstuhl von außen. Flammenschein war nicht sichtbar.
Bis auf einen angesengten Dachbalken und ein kleines Loch, das der Blitz in der Dachpfanne hinterlassen hatte, konnte die Feuerwehr keine weiteren Beschädigungen feststellen. Während des Einsatzes blieben die Einheiten aus Hegensdorf, Weiberg und Weine ebenso wie der Rettungsdienst in Bereitstellung und konnten bereits nach kurzer Zeit die Breslauer Straße wieder verlassen. Insgesamt waren 58 Feuerwehrleute am Einsatz beteiligt.
Text und Foto: Ralph Meyer