Zu einem Lkw-Brand auf dem Betriebshof eines Autohauses an der Borchener Straße rückte die Paderborner Feuerwehr am frühen Samstagmorgen aus. Trotz des raschen Löscheneinsatzes, an dem zwei Löschfahrzeuge beteiligt waren, brannte der Abschleppwagen eines ADAC-Mobilitätspartners komplett aus.
Paderborn. Ein Mitarbeiter des Unternehmens war kurz vor dem Brandausbruch zum Standort zurückgekehrt und hielt sich im Gebäude auf, als er draußen einen lauten Knall hörte. Wenig später stand bereits die Fahrerkabine des 7,5-Tonners in Flammen. Um 0.38 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises unter dem Stichwort „Lkw-Brand außerhalb geschlossener Ortschaft“ die Feuerwehr Paderborn, die umgehend mit den beruflichen Kräften der Feuer- und Rettungswache Süd sowie den Ehrenamtlern der Einheit Wewer zur Brandstelle ausrückte, die in unmittelbarer Nähe des Autohofs Mönkeloh liegt. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Wagen bereits in Vollbrand.
Mit einem 4.000 Liter fassenden Tanklöschfahrzeug und einem weiteren Hilfeleistungslöschfahrzeug leitete die rund 20 Feuerwehrleute einen umfassenden Löschangriff ein. Nach etwa 20 Minuten hieß es „Feuer aus“, berichtet Einsatzleiter Marcel Menze. Schaummittel kamen nicht zum Einsatz. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen zur Brandursache auf.
Insgesamt rückte die Feuerwehr Paderborn zwischen Freitag- und Samstagmorgen zu 17 Einsätzen aus. Fünf Mal befanden sich Tiere in einer Notlage, in acht Fällen handelte sich um Brandeinsätze. Außerdem öffneten die Feuerwehrleute bei einer Notlage eine verschlossene Tür und befreiten ein Kind, das mit einem Fuß in einem Gitter eingeklemmt war. Ein gemeldeter Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person an der Warburger Straße bestätigte sich nicht. Auslöser war ein automatisierter E-Call eines Mobiltelefons gewesen.
Drei Löschfahrzeuge rückten zur überörtlichen Unterstützung bei einem Waldbrand bei Helminghausen im Hochsauerlandkreis aus. Der Rettungsdienst rückte in 24 Stunden zu 50 Notfalleinsätzen aus und führte weitere 31 Krankentransporte durch.
Text und Fotos: Ralph Meyer