In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 1. Oktober, geriet ein Autofahrer auf der A44 in einem Baustellenbereich auf eine aufsteigende Betongleitschutzwand. Das Auto kippte auf das Dach und brannte.
Bad Wünnenberg-Helmern. Im Bereich einer Autobahnbaustelle hatte sich ein PKW überschlagen und war auf dem Dach liegend zum Stillstand gekommen. Der Fahrer konnte sich selbst befreien. Ein beginnender Brand an dem Unfallfahrzeug wurde von Ersthelfern mittels Pulverlöscher gelöscht. Der Fahrer wurde notärztlich erstversorgt, ein Transport ins Krankenhaus erfolgte nicht. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, kontrollierte den PKW mit der Wärmebildkamera, klemmte die Fahrzeugbatterie ab und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Weniger anzeigen
Bericht: FW Bad Wünnenberg.
Bericht: Polizei
Gegen 21.40 Uhr befuhr ein 31-jähriger Mann aus Holzminden mit einem Ford Fiesta die A 44 in Richtung Kassel. Als er im Bereich zwischen dem Autobahnkreuz Wünnenberg und der Anschlussstelle Lichtenau Westfalen in einen Baustellenbereich fuhr, geriet er auf eine aufsteigende Betongleitschutzwand. Dadurch wurde das Auto ausgehebelt und kippte auf das Fahrzeugdach. Der Fiesta blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen, verlor Betriebsstoffe und geriet in Brand. Ein Ersthelfer erkannte den Unfall und konnte den beginnenden Brand unmittelbar mit einem Feuerlöscher löschen.
Der Fahrstreifen war für die Unfallaufnahme bis 23.25 Uhr gesperrt. Der nachfolgende Verkehr konnte den linken Fahrstreifen während der Unfallaufnahme nutzen. Es entstand dennoch ein Rückstau von rund drei Kilometern. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Am Fiesta entstand ein Totalschaden. Zudem wurden sieben Betongleitschutzelemente und zehn Baken mit Beleuchtung beschädigt. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf rund 23.000 Euro geschätzt.