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3. Oktober. Bad Wünnenberg.

Um 20.35 Uhr wurden am Samstagabend die Löschzüge aus Etteln, Alfen und Kirchborchen der Feuerwehr Borchen unter dem Stichwort „Verkehrsunfall, mehrere Eingeklemmte“ auf die A33 alarmiert, berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter Thomas Plöger.

Borchen-Etteln/Bad Wünnenberg-Haaren. Aus Richtung Paderborn wollte eine 36 Jahre alte Toyota-Fahrerin aus dem Ostalbkreis in Baden-Württemberg mit ihrem Corolla am Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren auf die A44 in Fahrtrichtung Kassel abbiegen. Offenbar, so die Autobahnpolizei in Bielefeld, wechselte sie den Fahrstreifen zu spät, sodass der mit drei Personen besetzte Corolla auf den ansteigenden Fahrbahnteiler geriet, sich überschlug und dann auf dem Dach auf der Parallelfahrbahn liegen blieb.

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, hatten die Fahrerin und ihre 24 und 33 Jahre alten Mitfahrerinnen den schwer beschädigten Wagen bereits verlassen. Durch den Unfall wurden alle drei Frauen schwer verletzt. Bei einer Patientin konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Nach Versorgung durch zwei Notärzte und den Leitenden Notarzt Thorsten Dahm aus Borchen wurden die Insassinnen zur weiteren Behandlung in Paderborner Krankenhäuser transportiert.

Die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Borchen unterstützten den Rettungsdienst bei seinen Maßnahmen. Gleichzeitig sicherten sie die Einsatzstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Mit im Einsatz waren vier Rettungswagen aus Borchen, Paderborn und Fürstenberg sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst.

Nach rund anderthalb Stunden rückte die Feuerwehr ab. Um die Ermittlung des Unfallhergangs kümmerte sich das Unfallaufnahmeteam aus Bielefeld. Die Polizei hat keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum. Während des Einsatzes war die A33 in Fahrtrichtung Brilon voll gesperrt.

Text: Feuerwehr Borchen, Polizei Bielefeld. Fotos: Feuerwehr Borchen.