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8. Oktober. Bad Lippspringe.

Rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Lippspringe rückten am frühen Donnerstagmorgen zu einem Zimmerbrand in einem Mehrparteien-Wohnhaus in die Heimatstraße aus.

Bad Lippspringe. Dort war kurz nach 2 Uhr ein Elektrokleingerät auf einem Schrank im Küchenbereich in Brand geraten, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Um 2.16 Uhr wurde die Feuerwehr nach einem Notruf unter dem Einsatzstichwort „Zimmerbrand, Menschenleben in Gefahr“ alarmiert, berichtet Christian Hoffbauer, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Bad Lippspringe. Als zunächst der Rettungsdienst am Brandobjekt eintraf, hatte bereits ein halbes Dutzend Bewohner des Hauses das Gebäude verlassen. Unter anderem unterstützten die Rettungskräfte und eintreffende Feuerwehrleute auch mobilitätseingeschränkte Personen beim Gang ins Freie.

Die Bewohnerin der Brandwohnung erwartete die Feuerwehrleute im Hausflur vor der geschlossenen Wohnungstür. Auch sie war auf einen Rollator angewiesen. Ein Angriffstrupp drang unter Atemschutz in die Wohnung ein und löschte die Flammen. Allerdings war die Wohnung stark verraucht. Trotz maschineller Belüftung ist Wohnung derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohnerin wurde nach medizinischer Sichtung zunächst für den Rest der Nacht in der nahen Karl-Hansen-Klinik untergebracht.

Insgesamt neun Bewohner des Hauses an der Heimatstraße wurden vom Rettungsdienst und dem Notarzt medizinisch wegen des Verdachts auf Rauchvergiftungen gesichtet. Zwei weitere Rettungswagen sowie ein zusätzlich alarmierter Notarzt sowie der Leitende Notarzt brauchten nicht mehr einzugreifen und konnten ihren Einsatz frühzeitig abbrechen. Die übrigen Bewohner konnten nach rund anderthalb Stunden wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, die zuvor messtechnisch überprüft wurden.

Text: Ralph Meyer.