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31. März. Hövelhof.

 Gartenlaube komplett ausgebrannt. Hövelhofer Feuerwehr schützt Wohnhaus vor Schaden.
 
Hövelhof: Gestern um 21:05 Uhr wurden wir zum Brand einer Gartenlaube alarmiert. Bei eintreffen der ersten Kräfte stand dieser bereits in Vollbrand. Eine sich in dem Pavillon befindliche Gasflasche, wurde mit der enormen Hitze beaufschlagt, wobei das Gas durch das Sicherheitsventil der Flasche abgelassen wurde. Dies erzeugte eine ca. 2 Meter große Stichflamme. 
Ein schnell eingesetzter Trupp unter Atemschutz konnte die Flammenausbreitung verhindern und die Gasflasche bergen. Die Flasche wurde im Nachgang auf einer umliegenden Wiese gekühlt und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, da weiterhin Gas auströmte. Nachlöscharbeiten und die Kontrolle des Wohngebäudes verliefen problemlos. Nach ca. 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr Hövelhof beendet. 
 
Freiwillige Feuerwehr Hövelhof, Tim Kesselmeier, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
 
Westfälisches Volksblatt von Axel Langer
 
Hövelhof. Dem schnellen Eingreifen eines Hausbewohners, von Nachbarn und der Hövelhofer Feuerwehr ist es zu verdanken, dass der Brand einer Gartenlaube nicht auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus übergegriffen hat. Eine in der Gartenlaube gelagerte Gasflasche erschwerte die Brandbekämpfung.Eine Ursache für den Brand wurde am Mittwochabend noch nicht ermittelt, die Örtlichkeit wurde von der Polizei beschlagnahmt.
Um 21.05 Uhr wurde die Hövelhofer Feuerwehr in den Sandweg alarmiert. „Als wir eintrafen, stand die Gartenlaube bereits in Vollbrand und die Flammen schlugen gegen die Dachtraufe“, sagte Einsatzleiter Patrick Falkenrich. Er war als einer der ersten Feuerwehrkräfte vor Ort: „Einer der Bewohner sowie Nachbarn unternahmen eigene Löschversuche. Das Wohnhaus war vorbildlich geräumt.“ Falkenrich ließ unverzüglich eine Riegelstellung zum Wohnhaus aufbauen, um dieses zu schützen. Das Vorhaben gelang, am Wohnhaus entstand kein größerer Schaden.
 
Zwei Trupps gingen unter umluftunabhängigem Atemschutz gegen den Brandherd vor. Allerdings brannte die etwa drei mal drei Meter große Gartenlaube komplett aus. Ein in der Laube stehende Gasflasche erschwerte den Löschangriff. „Die Gasflasche blies das Gas mit einer großen Stichflamme ab, so dass große Vorsicht geboten war“, betonte der Einsatzleiter. Die Gasflasche wurde gekühlt und zunächst aus der Gefahrenzone gebracht. Rund 40 Feuerwehrleute und das DRK Hövelhof waren im Einsatz. Das Feuer bekamen sie schnell in den Griff. Von der Drehleiter aus wurde das Wohnhaus mit einer Wärmebildkamera gründlich auf mögliche Glutnester untersucht – ohne Befund.
 
Ein Bewohner des Hauses wurde vom Rettungsdienst vorsorglich wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung untersucht. Der Verdacht bewahrheitete sich glücklicherweise nicht. Nach gut einer Stunde rückten die ersten Feuerwehrkräfte wieder ein. Polizisten beschlagnahmten die Brandstelle, da zunächst keine Brandursache ermittelt werden konnte. Auch die Schadenshöhe an der ausgebrannten Laube war nicht klar.