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15. Mai. Salzkotten Verne.

Gartenhaus Brand sorgt für hohen Schaden.{gallery}news/2015/150516sz1{/gallery}


Salzkotten: Bei einem Brand in Salzkotten-Verne ist am späten Freitagabend ein Schaden in Höhe von 80.000 Euro entstanden. Ein Gartenhaus war zunächst in Flammen aufgegangen. Dann griff das Feuer auch auf ein benachbartes Wohnhaus über. Dort wurden Teile des Daches zerstört – Klinker fiel herunter und Scheiben zerplatzten.

Die Feuerwehren aus Salzkotten, Thüle, Verlar und Verne konnten aber verhindern, dass das Haus komplett zerstört wird. Zur Ursache gibt es noch keine Angaben.

Bericht: Radio Hochstift, Fotos Marc Köppelmann {gallery}news/2015/150516sz2{/gallery}

 

Westfälisches Volksblatt von Axel Langer

 

Große Gartenhütte und Carport brennen aus. Feuerwehr-Riegel rettet Wohnhäuser.

Verne (al). Wohl einen Schutzengel hatten die Bewohner zweier Wohnhäuser im Salzkottener Ortsteil Verne. Gemeinsam mit dem schnellen und gezielten Eingreifen der Feuerwehr konnte so verhindert werden, dass gleich zwei Wohnhäuser zum Raub eines Feuer wurden. Keine Rettung gab es hingegen für eine Gartenhütte, einen Carport sowie einen großen, Unterstand, die komplett ausbrannten. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Ersten Schätzungen zufolge dürfte der Schaden im oberen, fünfstelligen Bereich liegen.

Nachdem eine Bewohnerin eines Wohnhauses in der Straße „Auf dem Bruche“ am Freitag Abend einige Minuten wieder im Haus war, fiel der Strom aus. Dadurch wurde die junge Frau auf das hinter dem Haus befindliche, bereits in Vollbrand stehende Gartenhaus aufmerksam. „Die Frau hat alles richtig gemacht. Sie hat unverzüglich die Feuerwehr alarmiert und sich in Sicherheit gebracht“ so ein Polizeibeamter vor Ort. Gegen 23.36 Uhr erhielt der Löschzug Verne von dem Brand Kenntnis und rückte aus. „Auf der Anfahrt war das Feuer weithin sichtbar, so dass sofort weitere Kräfte alarmiert wurden“ so Einsatzleiter Tobias Rupprecht. Schon um 23.38 Uhr wurden die Feuerwehren aus Salzkotten, Thüle und Verlar in Marsch gesetzt. Rund 70 Feuerwehrleute rückten dem Feuer zu Leibe.

Zu den beiden direkt vom Feuer bedrohten Wohnhäusern wurde eine Riegelstellung aufgebaut, so dass die beiden Wohnhäuser vor größerem Schaden gerettet werden konnten. Trotz eines Löschangriffs mit Schaumlöschmittel konnte das rund neun mal vier Meter große Gartenhaus nicht mehr gerettet werden. Das Holzhaus brannte vollständig nieder. Auch das Carport in Holzbauweise brannte weitgehend aus. Das Feuer war auch auf das Nachbargrundstück übergesprungen und hatte hier eine Doppelgarage mit einem großen, hölzernen Unterstand entzündet. Der Holzanbau brannte ebenfalls komplett aus. Die geräumige Doppelgarage wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Ortskenntnis war bei der Positionierung der Löschfahrzeuge in den engen und verwinkelten Straße gefordert. „Das hat alles sehr gut funktioniert, so dass die Drehleiter schnell in Position gebracht werden konnte“ war Tobias Rupprecht mit Ablauf des Einsatz zufrieden. Viel Zeit nahm das Aufspüren der letzten Glutnester in den Holzkonstruktionen in Anspruch. Hier war gründliches Ablöschen gefragt. Immer wieder wurde die Wärmebildkamera vorgenommen und die Temperatur einzelner Bereich kontrolliert. Nachdem gegen 1.15 Uhr die ersten Feuerwehrkräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnte, stellte der Löschzug Verne eine Brandsicherheitswache.

Zur Brandursache konnte die Polizei bislang keine Angaben machen. Noch während die Feuerwehr mit den letzten Löscharbeiten befasst war, nahmen die Brandermittler ihre Ursachenforschung an der beschlagnahmten Brandstelle auf. „Der Brand ist wohl im Gartenhaus ausgebrochen“ konnte die Polizei mitteilen. Die Schadenshöhe wird auf annähernd 100.000 Euro geschätzt.