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9. November. Altenbeken.

Bei einem waghalsigen Überholmanöver auf dem Mühlenweg im Altenbekener Ortsteil Buke sind am späten Mittwochabend zwei Personenwagen im Begegnungsverkehr frontal kollidiert. Dabei erlitten beide Fahrer schwer verletzt. Der Verursacher stand nach Angaben der Polizei unter Alkoholeinfluss.
Altenbeken-Buke. Gegen 20.30 Uhr war ein 49 Jahre alter Mann aus Wipperfürth mit einem in Paderborn zugelassenen Opel Astra auf dem Mühlenweg unterwegs in Richtung Altenbeken. Nach dem Buker Ortsausgang überholte er in einer Linkskurve den Mercedes GLC 350 de eines 44-jährigen Paderborners. Dabei bemerkte er, dass sich aus Richtungen ein Altenbeken ein 23-jähriher Briloner mit einem VW Caddy näherte. 
 
Bei einem Ausweichmanöver touchierte der Opel-Fahrer seitlich den Mercedes, konnte aber den Zusammenstoß mit dem Caddy nicht mehr verhindern. Mit voller Wucht kollidierten die beiden Fahrzeuge und wurden im Frontbereich schwer beschädigt. Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen, während der Mercedes-Fahrer mit dem Schrecken davonkam.
Um 20.32 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises Paderborn unter dem Stichwort „Verkehrsunfall, eingeklemmte Person“ die Feuerwehr Altenbeken, die mit rund 40 Feuerwehleuten der Löschzüge Altenbeken und Buke zu Unfallstelle ausrückte, berichtete Einsatzleiter Karsten Kunzemann. Der Rettungsdienst fuhr mit dem Notarzt aus Bad Driburg und drei Rettungswagen aus Bad Driburg, Buke und Paderborn zum Unfallort.
 
Entgegen ersten Meldungen war keiner der Unfallbeteiligten eingeklemmt, sagte Altenbekens Wehrführer Rainer Hartmann. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst, führte das Batteriemanagement durch und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Außerdem betreuten sie den unverletzten Fahrer des Mercedes. Die beiden anderen Fahrzeuge erlitten jeweils einen Totalschaden und wurden abgeschleppt. Der Mühlenweg war während des Feuerwehreinsatzes und der Rettungsmaßnahmen komplett gesperrt. Die Polizei stellte noch an der Unfallstelle den Führerschein des Verursachers sicher, dem ihm Laufe des Abends eine Blutprobe entnommen wurde.  
 
Bericht: Ralph Meyer VdF