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28. Februar. BAB 44, Bad Wünnenberg.

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und mehreren weiteren Verletzten wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges Haaren, der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei am Dienstag um 13.58 Uhr auf die BAB 44 alarmiert.Bad Wünnenberg. Aufgrund der Lagemeldung entsandte die Leitstelle zusätzliche Feuerwehrleute der Löschzüge Fürstenberg und Bad Wünnenberg. Auch der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Paderborn machten sich auf den Weg zur Einsatzstelle.

BAB 44. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass zwei PKW vom Typ Audi und BMW und ein LKW im Bereich der Richtungsfahrbahn Kassel des Autobahnkreuzes Bad Wünnenberg-Haaren miteinander kollidiert waren.
Dabei waren fünf Personen verletzt worden. Diese waren alle außerhalb der Fahrzeuge und nicht eingeklemmt. Alle Verletzten wurden notärztlich erstversorgt und in Krankenhäuser transportiert.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, unterstützte den Rettungsdienst bei der Verletzenversorgung, klemmte die Fahrzeugbatterien ab und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf.
Während der Einsatzmaßnahmen blieb die Richtungsfahrbahn Kassel der BAB 44 voll gesperrt.
Vor Ort waren 30 Feuerwehrleute unter der Leitung von Marcus Siekaup mit acht Einsatzfahrzeugen, fünf Rettungswagen, zwei Notärzte und der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie die Autobahnpolizei mit mehreren Streifenwagen.
 
Freiw. Feuerwehr Stadt Bad Wünnenberg
 
Bericht: Ralph Meyer VdF

Bad Wünnenberg-Haaren. Im Bereich des Autobahnkreuzes Bad Wünnenberg-Haaren ist es am frühen Dienstagnachmittag auf der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, an dem ein Sattelzug und zwei Personenwagen beteiligt waren. Durch den Unfall kam es zu Verkehrsbehinderungen sowohl auf der A44 als auch auf der A33.
Gegen 13.55 Uhr war der Unfall bei der Autobahnpolizei gemeldet worden. Nach ersten Informationen von der Unfallstelle ist ein 40-Tonnen-Sattelzug in Höhe des Endes der Beschleunigungsspur auf der in Fahrtrichtungen Kassel auf einen Audi A4 aus dem Kreis Paderborn und einen BMW aus dem Landkreis Rastatt in Bad-Württemberg aufgefahren, berichtet die Autobahnpolizei in Bielefeld. Dabei schob der Sattelzug einen Personenwagen zur Seite und rammte dann ein weiteres Auto. 
 
Um 13.59 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises die Feuerwehr Bad Wünnenberg unter dem Stichwort "Verkehrsunfall mit Lkw, eingeklemmte Person". Mit rund 30 Einsatzkräften rückten die Löschzüge Haaren und Fürstenberg unter der Leitung von Marcus Siekaup, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Bad Wünnenberg, zur Unfallstelle aus. Der Rettungsdienst war mit fünf Rettungswagen, zwei Notärzten aus Paderborn und dem Leitenden Notarzt Georg Schneider aus Hövelhof im Einsatz, um die Verletzten zu sichten und zu versorgen. An der Unfallstelle stellte heraus, dass trotz der schwer beschädigten Fahrzeuge niemand eingeklemmt war. Alle fünf Verletzten wurden auf die drei Paderborner Krankenhäuser verteilt.
Die A44 in Richtung Kassel bleibt für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergung der Unglücksfahrzeuge voll gesperrt. Der Rückstau reicht bis zur Anschlussstelle Büren zurück. Auf der Autobahn 33 kommt es ebenfalls zu einem deutlichen Rückstau, in Richtung Brilon reicht der Stau bis etwa zum Parkplatz "Letzter Heller" zurück. Ein Feuerwehrsprecher kritisierte, dass die Anfahrt der Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge durch eine unzureichende Rettungsgasse behindert wurde.
 
Während des Rettungseinsatzes kam es kurzzeitig zu einem Schreckmoment. Auf der Gegenfahrbahn knallte es plötzlich laut, und beißender Rauch hüllte die Unfallstelle ein. Während sich die ersten Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausrüsteten, startete ein Trupp zur Erkundung. Schon bald wurde Entwarnung gegeben: Bei dem betroffenen Auto hatte es lediglich einen massiven Motorplatzer gegeben. Verletzt wurde niemand.