Gegen 12.45 Uhr stand plötzlich ein Nebengelass im Eingangsbereich des zweieinhalbgeschossigen Gebäudes aus bisher unbekannter Ursache in Flammen. Die beiden älteren Bewohner aus der Erdgeschosswohnung versuchten vergeblich, die Flammen zu löschen. Rasch breitete sich dichter Rauch auch auf der angrenzenden Hüttenstraße aus.
Um 12.50 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises nach Notrufen unter dem Stichwort „Zimmerbrand, Menschenleben in Gefahr“ die Feuerwehr Altenbeken, die umgehend mit den ehrenamtlichen Einheiten Altenbeken und Buke ausrückte, berichtet Einsatzleiter Sebastian Kaiser, Löschzugführer in Altenbeken. Neben dem Rettungswagen Buke führen auch der Notarzt aus Bad Driburg und ein weiterer Rettungswagen aus der Kurstadt in den Altenbekener Zentralort. Unter schwererem Atemschutz verschafften sich Einsatzkräfte der Feuerwehr Zugang zum brennenden Eingangsbereich. Parallel zur Brandbekämpfung durchsuchte die Feuerwehr auch die übrigen Wohnungen in den Obergeschossen. Die Bewohner des Erdgeschosses wurden an den Rettungsdienst übergeben.
Rauchablagerungen an der Giebelwand und an dem Balkon, der der sich über dem Brandraum befindet, zeugen von der heftigen Brandentwicklung. Dennoch gelang den rund 40 Einsatzkräften, die Flammen in kurzer Zeit zu löschen und ein Übergreifen des Feuers auf die übrigen Bereiche der Wohnung und des Hauses zu verhindern.
Anschließend wurden die betroffenen Bereiche des Gebäudes maschinell belüftet und auf Schadstoffe kontrolliert. Während der rund anderthalbstündigen Löscharbeiten blieb die Ortsdurchfahrt in Altenbeken zwischen Bollerbornstraße und Unterer Sage komplett gesperrt. Die Polizei nahm noch am Nachmittag die Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Brandbereich wurde beschlagnahmt. Die betroffene Wohnung bleibt bewohnbar.
Bericht: VdF Ralph Meyer