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20. März. Altenbeken.

Zwei Autofahrer wurden am Donnerstagmorgen bei einem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 64 verletzt. Eine 40 Jahre alte Autofahrerin aus dem Kreis Höxter wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt.


Altenbeken.Der Unfall ereignete sich gegen 8.10 Uhr auf der B 64 zwischen Altenbeken und Paderborn im Bereich zwischen der Einmündung der K27 (Paderborner Straße) und der Kreuzung mit der K1 (Im Sudahl und Am Henkelberge). Vor der ampelgeregelten Kreuzung hatte sich in Fahrtrichtung Paderborn ein Rückstau gebildet. Der 26 Jahre alte Fahrer eines Sprinters reagierte noch rechtzeitig und konnte rechtzeitig anhalten.
Weniger Glück hatte der 46 Jahre alte Fahrer eines nachfolgenden VW-Kastenwagens aus dem Kreis Höxter. Sein Fahrzeug prallte gegen das Heck des stehenden Dabei wurde der 47-jährige Beifahrer im Kastenwagen leicht verletzt. Nahezu gleichzeitig fuhr der Hyundai i30 aus dem Kreis Höxter auf den VW-Kastenwagen auf.

Um 8.15 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises die Feuerwehr Altenbeken unter dem Stichwort „Patientenorientierte Rettung“, berichtet Einsatzleiter Markus Knoke, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Altenbeken. Zur Unfallstelle rückten rund 20 Feuerwehrleute der Löschzüge Buke und Schwaney sowie der Rettungswagen Altenbeken aus.
Um 8.27 Uhr rückte auch die Feuerwehr Paderborn mit zwei weiteren Rettungswagen, einem Notarzt, einem Hilfeleistungslöschfahrzeug der Wache Süd und den Ehrenamtlichen der Einheit Dahl zur Unterstützung auf die Bundesstraße aus. Von Paderborner Seite waren ebenfalls knapp 20 Kräfte im Einsatz. Um die Fahrerin, die über starke Rückenschmerzen klagte, patientengerecht retten zu können, entfernten die Einsatzkräfte mithilfe hydraulischer Werkzeuge die Türen auf der Fahrerseite und schufen so eine sogenannte „große Seitenöffnung“. Während der Arbeiten wurde die Verletzte medizinisch versorgt.

Gemeinsam mit der Polizei sicherten die Feuerwehrleute die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und kümmerten sich um das Batteriemanagement.
Die Bundesstraße blieb bis gegen 10.05 Uhr während des Feuerwehreinsatzes und der Unfallaufnahme durch die Polizei in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die ortskundigen Autofahrer wichen schnell auf den parallel verlaufenden Wirtschaftsweg „Auf dem Heng“ aus, andere Autofahrer umfuhren die Unfallstelle über Schwaney und Dahl.

Bericht: VdF Ralph Meyer