Die Feuerwehr Paderborn rettete am Mittwochmittag zwei Segler auf dem Lippesee, die mit ihrem Boot gekentert waren und ins kalte Wasser fielen. Offenbar war das Boot bei böigem Wind von einer Böe erfasst und zum Kentern gebracht worden. Die Havarie ereignete sich in der Nähe der Sennelager Straße in Höhe der Einmündung der Ostenländer Straße.
Paderborn-Sande. Eine Frau, die auf dem Uferweg spazieren ging, hörte die Hilferufe der Männer und alarmierte sofort per Notruf die Feuerwehr. Um 12.39 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises unter dem Sprichwort „Person im Wasser“ die Feuerwehr Paderborn, berichtet Einsatzleiter Sebastian Guhl.
Neben der Tauchergruppe rückten auch berufliche Kräfte der Feuer- und Rettungswache Nord und die Ehrenamtlichen der Einheit Sande mit zwei Mehrzweckbooten zum Lippesee aus. Rasch gelang es den Helfern, die unterkühlten aber sonst unverletzten Segler aus dem Wasser zu retten und mit dem Boot an Land zu bringen, wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurden.
Anschließend nahm das Sander Mehrzweckboot das kieloben treibende Segelboot in Schlepp und brachte es ans Ufer. Die nahe DLRG-Station am Lippesee ist nur bei Regatten auf dem Lippesee im Einsatz. In der übrigen Zeit haben die Lebensretter weder für Schwimmer noch für Segler einen Wachauftrag. Bereits am Freitag vergangener Woche wurden zwei Jugendliche von einer künstlichen Insel im See gerettet, nachdem ihr ungesichertes Boot abgetrieben worden war.
Bericht: VdF Ralph Meyer