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3. August. Delbrück.

In den frühen Morgenstunden (3.01 Uhr) wurde die Freiwillige Feuerwehr Delbrück zunächst zu einem gemeldeten Kleinbrand im Freien alarmiert. Bereits um 03:05 Uhr erhöhte die Leitstelle das Einsatzstichwort auf einen Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss, nachdem eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude gemeldet worden war.

Delbrück. Um 03:11 Uhr erfolgte aufgrund der angenommenen Gefährdung von Personen die weitere Erhöhung auf das Einsatzstichwort „Feuer – Menschenleben in Gefahr“.

Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen umgehend zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Mehrfamilienhaus vor. Zeitweise wurden insgesamt zehn Personen im Gebäude vermutet. Acht Bewohner hatten das Gebäude bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen. Im Verlauf der Einsatzmaßnahmen stellte sich heraus, dass sich die beiden zunächst vermissten Personen nicht im Gebäude befanden.

Der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurden zusätzliche Abluftöffnungen geschaffen und das Gebäude mithilfe eines Lüfters entraucht. Eine Katze konnte durch die Einsatzkräfte unverletzt gerettet werden. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Bewohner von vier der insgesamt sechs Wohnungen in ihre Wohnungen zurückkehren. Die beiden Wohnungen im Dachgeschoss sind aufgrund der Brand- und Rauchschäden derzeit nicht bewohnbar. Die betroffenen Bewohner wurden vorübergehend bei Nachbarn oder Angehörigen untergebracht.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz waren die Löschzüge Delbrück, Boke und Ostenland mit insgesamt rund 60 Einsatzkräften. Unterstützt wurden sie durch den Rettungsdienst Delbrück, einen Notarzt aus Hövelhof sowie die Polizei.

Bericht / Foto: Feuerwehr Delbrück