Am Dienstagmorgen gegen 9.20 Uhr kam es auf dem Bauhof der Gemeinde Borchen zu einem Gefahrguteinsatz für die Feuerwehr.
Borchen. Zwei Mitarbeiter wollten aus einem speziell für die Lagerung von Akkus und Batterien vorgesehenen Raum ein Gerät holen. Beim Öffnen der Tür kamen sie mit Gasen in Kontakt, die infolge einer defekten Batterie freigesetzt worden waren. Beide Mitarbeiter wurden vor Ort rettungsdienstlich versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
Die Feuerwehr leitete unmittelbar entsprechende Maßnahmen ein. Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem Messgerät und einer Wärmebildkamera zur Erkundung des Raumes vor. Parallel wurden Belüftungsmaßnahmen vorbereitet. Im Verlauf des Einsatzes konnte die defekte Batterie lokalisiert und durch den vorgehenden Trupp unter Schutzmaßnahmen ins Freie verbracht werden.
Anschließend wurde der betroffene Raum umfassend belüftet und durch Messungen auf eine mögliche weitere Gefährdung überprüft. Nachdem keine kritischen Messwerte mehr festgestellt werden konnten, erfolgte eine Rücksprache mit einem Fachberater für Gefahrgut des Kreises Paderborn und einem spezialisierten Entsorgungsunternehmen hinsichtlich des weiteren Umgangs mit der beschädigten Batterie.
Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle wieder an den Bauhof übergeben werden.
Im Einsatz waren die Löschzüge aus Kirchborchen und Nordborchen, ein Rettungswagen aus Borchen, sowie ein Notarzt aus Paderborn. Zudem waren der Fachberater Gefahrgut des Kreises Paderborn und die Polizei Paderborn vor Ort.
Bericht: Feuerwehr Borchen